Jede Braut hat für den schönsten Tag ihres Lebens natürlich den Traum, in ihrem Hochzeitskleid so schön wie möglich auszusehen. Doch vorher hat sie die Qual der Wahl, bis das richtige Kleid gefunden ist.

Sie hat die Möglichkeit, in Brautkatalogen nach dem richtigen Kleid zu suchen oder sich fachkundig in einem Brautmodengeschäft beraten zu lassen. Eine vertraute Person, zum Beispiel ihre Mutter oder die beste Freundin sollten sie begleiten. Es kann für die Braut nämlich sehr hilfreich sein, eine ehrlich Meinung von einer vertrauten Person zu hören.

Das Brautkleid sollte zur Figur der Braut passen – informieren Sie sich zum Beispiel vorher im Internet, welche Schnitte es gibt und auf welche Figur diese dann auch zugeschnitten sind. Sie kann wählen zwischen schlicht aber elegant, märchenhaft verziert oder sexy und extravagant, eng anliegend, schulter- oder rückenfrei, mit Schleier oder ohne – kurzum, der Wahl des Kleides sind praktisch keine Grenzen gesetzt.

Preislich sind der Braut eigentlich nur ihre eigenen finanziellen Grenzen gesetzt. Für den kleinen Geldbeutel gibt es gebrauchte Hochzeitskleider schon ab ca. 59 €. Ist bei der Brautkleidauswahl großer finanzieller Spielraum vorhanden, kann so ein Kleid schon mal bis zu 10.000 €, je nach Ausstattung, kosten.

Auch bei der Farbwahl des Kleides gibt es viele Möglichkeiten, denn es ist nicht zwingend, ein Kleid ganz in weiß zu tragen. Im Trend liegen im Moment Hochzeitskleider in creme, rot oder fliederfarben, auch zartes lila wird gern gewählt. Viele Hochzeitskleider sind zwar überwiegend in weiß gehalten, bieten aber Farbakzente durch farbige Bänder in die Corsage eingearbeitet oder in Form von fliederfarbenen Blüten auf dem ansonsten weißen Kleid.

Eine Kleiderordnung für das Standesamt gibt es nicht. Wenn die Braut mag, kann sie für die standesamtliche Trauung zum Beispiel einen Hosenanzug oder ein elegantes Kostüm tragen. Es ist zu empfeheln, ca. vier bis sechs Monate vor der Hochzeit Ausschau nach dem passenden Kleid zu halten. Manchmal kommt es auch vor, dass die Braut schwanger ist. In diesem Fall ist es wichtig, dass ca. zwei Tage vor der Hochzeit noch eine Anprobe stattfindet, damit die Schneiderin den wachsenden Bauch miteinbezieht und das Kleid am Ende nicht zu eng wird.