Gepostet in Rund ums Heiraten

Hochzeitswahn: Skurriles aus der Weddingwelt

Nicht jede Hochzeit folgt den klassischen Spielregeln und Gepflogenheiten. Viele Paare entscheiden sich für ausgefallene Event-Hochzeiten, beispielsweise eine Mittelalter-Trauung oder ein Eheversprechen im Fußballstadion des Lieblingsvereins.

Doch rund um den Erdball finden sich noch viel verrücktere Geschichten rund um das Heiraten. So ist die Eheschließung mit Tieren immer wieder ein Thema. Beispielsweise kam es in den USA vor vier Jahren zu einer Massenhochzeit, bei der die nichtmenschlichen Ehepartner mindestens vier Beine hatten. Unter anderem heiratete ein Mann seinen Hund, er hätte zu niemandem sonst ein so inniges Verhältnis, war seine leicht verbittert klingende Erklärung. Auch eine Tarantel war unter den ‚Eheleuten‘, sowie eine Schildkröte.

Skurrile Rekordhochzeiten finden sich ebenfalls immer häufiger. So hält eine US-Amerikanerin den Rekord der häufigsten Ehen. Sie war insgesamt 23-mal verheiratet. Das männliche Pendant hat insgesamt 28-mal geheiratet, die bisher letzte Eheschließung war mit der weiblichen Rekordhalterin.
In einem brasilianischen Gefängnis kam es im Jahre 2000 zu einer Rekordhochzeit, bei der 123 Häftlinge ihre Bräute ehelichten.

In Texas reicht es aus, wenn ein Ehepartner bei der Trauung anwesend ist. Dies hat die Russin Ekaterina Dmitriev wahrgenommen. Ihr Mann, Yuri Malenchenko, war zum Zeitpunkt der Hochzeit im Weltall. Er war Astronaut bei der NASA und das „Ja“-Wort wurde per Satellit übertragen. Um nicht komplett alleine vor dem Altar zu stehen, hatte Ekaterina einen lebensgroßen Pappaufsteller ihres Mannes an der Seite.

Eher aus einer Not entstanden ist die ‚Drive-In-Hochzeit‘ in Las Vegas. Als in einer der kleinen Hochzeitskapellen beobachtet wurde, dass eine Dame im Rollstuhl Schwierigkeiten hatte, in die Kapelle zu gelangen ist die Idee geboren. Heute ist es möglich, wie bei großen Fast Food Ketten, mit dem Auto an ein sogenanntes ‚Wedding-Window‘ zu fahren und sich trauen zu lassen.

Und wer sich so rein gar nicht entscheiden kann, ob er denn nun einen menschlichen oder einen tierischen Partner heiraten soll, oder ihm allgemein eine verbindliche Partnerschaft zu viel des Guten ist, der hat immer noch die Möglichkeit sein Haustier unter die Haube zu bringen. Solche Vermählungen finden sich derzeit immer häufiger und die Scheidungsrate liegt im Promillebereich.