Gepostet in Rund ums Heiraten

Der richtige Fotograf für den schönsten Tag im Leben

Es soll der schönste Tag im Leben sein, und daran möchte man auch die schönsten Erinnerungen in Gestalt perfekter Hochzeitsfotos haben. Ein verpatztes Passbild kann man am nächsten Tag wiederholen. Den Brautwalzer unscharf fotografiert? Unwiederbringlich! Für die Hochzeitsbilder sollte man sich deshalb auf einen Fotografen verlassen, der professionell arbeitet.

Vor der Auswahl des Fotografen sollte man sich Arbeitsproben ansehen. Jeder Profi hat entsprechende Ansichtsexemplare. Hier kann man auch Vergleiche anstellen, welcher Stil einem zusagt. Engagiert man einen ambitionierten Amateurfotografen aus der Verwandtschaft oder dem Freundeskreis, sollte man sich ebenfalls vorher vergewissern, dass er sowohl technisch als auch stilistisch den eigenen Ansprüchen genügt. Da Hochzeiten traditionell freitags oder samstags stattfinden, sollte man damit rechnen, dass die Fotografen an diesen Tagen schnell ausgebucht sind. Drei Monate vor dem Termin sollte man daher die verbindliche Buchung vornehmen; wer sicher gehen will, macht sich schon früher auf die Suche.

Wenn man den Wunschfotografen gefunden hat, ist eine genaue Absprache nötig, was ins Bild gesetzt werden soll. Soll der Fotograf schon bei den Vorbereitungen dabei sein? Es kann durchaus reizvoll sein, die Braut über den ganzen Tag im Bild zu begleiten, manche Menschen möchten aber vor der Zeremonie in Ruhe gelassen werden. In der Kirche oder auf dem Standesamt weiß der erfahrene Fotograf, was er zu tun hat, um die schönsten Momente im Bild festzuhalten, ohne die Feierlichkeit zu stören. Danach aber stehen in der Regel Gruppenaufnahmen auf dem Programm. Hier sollte das Brautpaar vorher klären, welche Personenkonstellationen aufs Foto sollen. Worauf soll der Fokus bei der Feier liegen? Auf Bildern der Gäste, oder auf dem offiziellen Programm? Soll es eine Hochzeitsreportage werden oder Besonderheiten, wie abgeschirmte Räume mit Selbstauslöser geben?

Natürlich spielen auch die Kosten eine Rolle. Wer den Fotografen nur zur Trauung und den anschließenden offiziellen Hochzeitsfotos bucht, sollte mit 400-600 Euro rechnen. Wer den Fotografen den ganzen Tag dabei haben möchte, sollte als Honorar 1.500 bis 3.000 Euro einplanen, jeweils einschließlich digitalem Bildträger und einer zu vereinbarenden Zahl an Print-Abzügen.